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Unsere Veranstaltungen in der Vergangenheit

29.04.2026

14.01.2026 Besuch im Naturkundemuseum Rosenstein

260114_NF_Naturkundemuseum Rosenstein_SDannecker_02_Gruppe.jpgAm 14. Januar 2026 besuchten wir das Naturkundemuseum Rosenstein und unternahmen ein Reise um die Welt.
    Diese begann im heimischen Wald, wo sich u.a. Wildschweine aufhalten. Wir erhielten sehr interessante Informationen, dass nicht das Wildschwein sondern das Hausschwein die Trüffel findet. Ihr starker Geruchssinn führt sie zum Pilz, der den Ebergeruch nachahmt. Weiter ging es mit dem Uhu, Kauz und den Eulen, die im Museum in präparierten Zustand zu besichtigen sind. Heutzutage werden die meisten Tiere nicht ausgestopft sondern präpariert.
    Die Museumsführerin zeigte uns anhand von Federn die Unterschiede zu den verschiedenen Vogelarten. Erstaunt waren wir über die Info, daß die Eulen ihren Kopf bis zu 240 Grad drehen können.
    Beim Verlassen des heimischen Waldes ging es in den Regenwald, wovon es drei verschiedene Regenwälder gibt. Außerdem konnten wir afrikanische sowie indische Elefanten mit ihren Unterschieden besichtigen. Auch ein „schwarzer“ Leopard beeindruckte uns sehr, da er nicht das typische Muster aufwies. Dieser Leopard war ursprünglich in der Wilhelma und wurde nach dem Ableben für das Naturkundemuseum präpariert. Ein Gendefekt führte zum schwarzen Fell.
    Der Erfinder der Technik, um Tiere zu präparieren, hieß Friedrich Kerz (1842 – 1915) und lebte in Stuttgart. Herr Kerz war im Naturkundemuseum sehr aktiv und hat etliche Tiere präpariert. Er war in seiner Zeit einer der fortschrittlichsten Präparatoren in Europa.
    Im „blauen“ Saal tauchten wir in die Unterwelt des Meeres ein. Ein Seiwal füllt fast den ganzen Saal aus. Das „Innenleben“ dieses großen Wales kann in seiner gesamten Größe begutachtet werden. Ein Seiwal hat keine Zähne sondern Barken, im Vergleich zum Pottwal, der ein „Zahnwal“ ist.
    Zum Schluss sahen wir noch einen zwischenzeitlich sehr seltenen Greifvogel, einen Harpyie. Der Harpyie bewohnt die tropischen Wälder Mittel-und Südamerikas und ernährt sich vor allem von Faultieren und Affen. Er gehört zu den größten Greifvögeln der Welt.
    Durch die Führung konnten wir viel Neues erfahren und alle 14 Teilnehmer/-innen waren sich einig: Das Naturkundemuseum ist immer wieder ein Besuch wert.
    Der Abschluss fand in einer gemütlichen schwäbischen Weinstube statt, wo nochmals über die Eindrücke, das Erlebte im Naturkundemuseum diskutiert wurde.

Silvia Dannecker

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Helmut - 08:08 @ Veranstaltungen | Kommentar hinzufügen

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